Weg ...

1. Januar 2015. Hej Yoga. Da bin ich. Dachte ich vor gut einem Jahr.

Wir kannten uns schon lange, sporadisch, sprunghaft, liebevoll, ermutigend ... Ich habe mich als Kind nach schwarz-weiß Fotos von Kareen Zebroff verbogen, später Hatha Yoga ausprobiert, mich in Kinderyoga fortgebildet und ... zuletzt wollte ich mehr.

Es war ein spontaner Entschluss, ich habe nicht lange geschaut und es zum Glück gut getroffen (ein paar Worte zur Ausbildung folgen später ...). Ende August 2014 war ich fertig, zumindest mit Zertifikat ausgezeichnet – und fühle mich doch mehr denn je auf dem Weg, nicht angekommen.

Ich habe begonnen zu unterrichten. Es macht mir sehr, sehr viel Freude. Und bringt mich unter anderem hierher. Zu dieser Platform, diesem Blog. Zur Information, zum Austausch, zur Wegbegleitung.

Das wird kein Yoga-Blog. Ich habe mir Yoga-Blogs angeschaut. Ich weiß nicht einen Bruchteil von dem, was dort geschrieben wird. Ich bin kein Superyogi, ich bin nicht rank und schlank und kann mich nicht in jede Asana verbiegen, schon gar nicht die akrobatischen. Ich war noch nicht in Indien, in keinem Ashram, keinem Yoga-Retreat. Ich besitze kein farbliches passendes Yoga-Outfit für jede Gelegenheit. Ich meditiere nicht jeden Tag, ich schaff es einfach nicht. Ich lebe nicht vegan, nicht mal konsequent vegetarisch. Und, und, und ... ich bin kein Bilderbuch-Yogi.

Aber ich habe eine Yogamatte, zwei Blöcke und eine schwarze Yogahose (ja, und auch zwei zum wechseln). Ich versuche, eine gute Yogalehrerin zu sein. Und ein guter Yogaschüler. Und entsprechend zu leben. Seit fast einem Jahr habe ich mit drei Ausnahmen kein Fleisch gegessen. Achtsamkeit hat an Bedeutung gewonnen. Liebe. Verzeihen. Gelassenheit. 

Das wird ein Yoga-Blog. Yoga ist sovieles. Yoga ist frei, offen, für vieles, für alle. Auch für mich. Darum ein (schwedisches) HEJ – hier bin ich. Nimm mich so, wie ich bin, ich verspreche auch, mir Mühe zu geben. Ich bin auf dem Weg, nicht angekommen. Komm gerne mit. Hej Yoga.