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Yoga ist für mich eng mit Musik verbunden. Oder sagen wir Klang. Denn es kann natürlich auch der reine Atem sein, dessen Rauschen dich in deiner Yogapraxis begleitet. Oder ein Mantra, das du still oder laut mitschwingen lässt. Oft ist es aber auch aktuelle oder Lieblings-Musik, die mich durch die Bewegung trägt – manchmal in einer tatsächlichen Choreografie oder einfach nur der Beat oder das passende Wort. Es gibt Songs, die ich immer wieder höre und die einfach perfekt zu bestimmten Sequenzen passen – oder auch kurzzeitige Liebeleien, die nicht lange halten, aber dafür die Routine unterbrechen. Drei für den Moment:

Runaway * Aurora
And I was running far away – Would I run off the wall someday?

Herz über Kopf * Joris
das Herz sagt bleib – der Kopf schreit geh

May I Remember * David Lurey
When I know I know nothing … it’s when the beauty starts to unfold 

Sommerfrische

Ich liebe dieses Wort! Es ist ein wenig altmodisch, erinnert mich an eine Zeit, die ich sehr faszinierend finde, den Anfang des 20. Jahrhunderts, und lässt mich an wunderbare Sommertage denken, freie Zeit ohne Sorgen, zitronige Limonade im Schatten, sattgrüne Wiesen, Kirschenohrringe und blauer Himmel.

Das einzige, was trübt: Keine Yogakurse in den Sommerferien ... aber in meinen Gedanken bereite ich schon die nächsten vor und freue mich sehr auf neue inspirierende Stunden! Ab dem 10. August ... 

11 * Fragen : David Lurey

* Who are you?
David Lurey. American born (1973) with long reaching branches and now based in Palma de Mallorca as the perfect Yogi Hide-away.

* How Yoga came into your life?
While working at a corporate hotel as a manager and an employee said he needed a beginner for a practice test in his teacher training!

* Why is it still there?
Because I am (still here) .

* "Packing my suitcase" – three things you won't miss on a journey?
Hair conditioner, tongue scraper & Floww (anti-radio wave / grounding device) 

* "Three songs I love" – your current music or alltime faves for Intro, Flow, Shavasana ... or generally …?
Anything by Kareem Raîhani, Jai Uttal, Praful, and … Roots Reggae, Hippy Folk or songs with inspiring words & melody. My most recent release has 
those :)

* A mantra that you like to listen to, sing oder meditate?
When I sing kirtan is mostly when mantra is present with me … and that changes often based on my moods. But I always find time for: Thank you. I Love you. 

* After a stressful day – your short program for calming down?
Yin Yoga at home after something warm & yummy to eat. 

* What inspires you – for your yoga, your life?
My family, my teachers, my students and a deep burning inside to inspire health and vitality in the world that seems to keep burning strongly. 

* If meditation could beam you to special place, what would it be?
The land of Rainbow’s & Unicorns, of course! 

* The yoga world is now full of various hypes – what is really important for you about yoga?
That it keeps the balance in the practice as well as in life. Asana practice is required, but not to rigid extremes. Meditation and Mindfulness must be present with the intention that they support life and have Joy present when there is effort. Also, that the teaching come from an authentic place of personal experience on and off the mat for what is being taught … for teachers to realize we are just supporting our students in awakening themselves and not to take "too much" credit for guiding people towards healing themselves. 

* "Love, love, love" – a word, sentence, poem at the end?
We are all made of star dust.

Regenbögen, Einhörner und Sternenstaub ... passender konnte das Interview mit David nicht sein :) Ich fand es sehr lieb, dass er sich die Zeit trotz vielen Terminen genommen hat, meine nicht wenigen Fragen zu beantworten und wer mehr über diesen sympathischen Mann und wunderbaren Sänger erfahren möchte, kann auf seiner Internetseite findbalance stöbern! Danke, David!

It's magic!

Yoga ist für mich die reinste Magie. Als ich mich vor zwei Jahren entschloss, die Ausbildung zu machen, hatte ich keine Ahnung, was Yoga wirklich ist, sein kann – und natürlich bin ich immer noch auf dem Weg, neue Facetten zu entdecken, werde es immer sein ...

Auf der Yoga Conference hatte ich eine Yogaklasse bei Dana Flynn vom New Yorker Yogastudio Laughing Lotus! Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, doch ihr Shirt mit der Aufschrift "I sweat Glitter" sagte eigentlich schon alles. Es war eine einzigartige Stunde, laute Musik, Party, Lachen, aber auch Meditation, Intensität und Tränen. Nie war ich so locker, wie in dieser Stunde ... und ja, am Ende gab es dann endlich auch Glitter :) 

So etwas schafft man nur mit Persönlichkeit und absoluter Authentizität, Lebenserfahrung und viel Liebe. Danke, Dana <3

Das Yoga immer wieder überrascht, so unendlich verschieden sein kann, mich täglich wieder abholt, wo auch immer ich bin, und mich dahin bringt, wo ich nie dachte, hinzukommen – das ist die Magie. Yoga kann ganz pur sein, schlicht, blaugrau und klar – Yoga kann aber auch voller Einhörner und Regenbögen sein, dein Leben mit reinstem Feenstaub berieseln und dich beflügeln. 

Nimm es an, wie es ist. Liebe es :) 

Lebensenergie

Diesmal klingt es zumindest leicht – atme! Machen wir doch jeden Tag, jede Nacht, jede Sekunde unseres Lebens. Doch wann atemst du mal wirklich? Tief und bewusst? In alle Bereiche deines Körpers? Die meisten wahrscheinlich selten.

Diese Woche Augenblicke für den bewussten Atem zu finden, das war die Aufgabe. Leichter ist es oft, wenn man solche Stopps mit täglichen Handlungen verknüpft – vor dem Zähneputzen dreimal tief durchatmen, bevor ich mich abends hinlege, auf dem Weg zur Arbeit ... du findest Möglichkeiten, dich an deinen Atem zu erinnern. Spüre das Leben in dir!

11 * Fragen : Danica Dorawa

Wer bist du?
Danica, 34. Mit dem Yogaloft Dinslaken habe ich Anfang diesen Jahres ein kleines Vinyasa-Studio in meiner Heimatstadt Dinslaken eröffnet. 

* Wie kam Yoga in dein Leben? Warum lässt es dich nicht mehr los?
Eigentlich ganz unspektakulär, der übliche 10er-Einsteigerkurs irgendwo in einem Seminarraum. Schon hier aber spürte ich, irgendwas war anders. Dann die erste Studio-Erfahrung, das erste OM… Das war kein "ich geh mal zum eben zum Sport", da passierte viel mehr. Da war zwischen Hingehen, üben und Savasana irgendwas anders mit mir. Da war mehr von mir in der Zeit. Und als ich das dann begriffen hatte, ließ Yoga mich nicht mehr los. 

* Welche Asana ist dein persönlicher Peak Point – entweder eine, die du besonders gerne machst oder vielleicht eine, die du noch erreichen möchtest ... ?
Die Frage nach der Lieblingsasana habe ich mir auch schon oft gestellt – und irgendwie kann ich sie nicht beantworten. Es gibt die Herzöffnertage und die Vorbeugemomente, es gibt mal mehr Drang nach Anspannung, mal mehr nach Loslassen. Schwer, sich festzulegen. Aber Dinge auf den Kopf stellen macht immer Spaß, der Kopfstand fühlt sich großartig an. Und der länger freigestandene Handstand ist schon ein Ziel … 

* "Ich packe meinen Koffer" – welche drei Dinge abgesehen vom Notwendigen nimmst du mit auf die Insel? Ist die Insel einsam?
Dann nicht viel, denn da genieße ich nur kurz und möchte schnell wieder weg . Ich bin ein Ruhrgebietskind und Andock- , Auf- und Abfahrmöglichkeiten in nächster Nähe gewohnt. Endlose Weite finde ich nur bedingt attraktiv :-). 

* "Three Songs I love" – deine aktuelle Musik oder alltime-faves für Intro, Flow, Shavasana ... oder einfach so ...?
(Aktuelle) Yoga-Favorites: : Anne van de Water: Shiva Shambo, Hang Massive: Once Again, Marti Nikko & DJ Drez: Maha Yogi 

* Ein Mantra, dass du gerne hörst, singst, meditierst?
Shiva Shambo. Shiva begleitet mich seit ich Yoga übe. Shiva, der Stillstand verhindert, der Neues erschafft. Ein Mantra, das mir Mut macht, Energie gibt, das Rad weiter dreht. 

* Nach einem besonders stressigen Tag – dein Kurzprogramm zum Runterkommen?
Es geht leider nicht immer, aber wenn es Yoga sein darf, dann: kurzer, spontaner Flow zu der Musik, die an dem Tag nötig ist. Im Winter: Kerzen an, im Sommer ein Räucherstäbchen und frische Abendluft. 

* Was inspiriert dich – für dein Yoga, dein Leben?
Neugier. Und zwar nicht in einem indiskreten, unangemessenen Sinne, sondern als positive, unaufdringliche "Gier für Neues". Ausprobieren, (kennen)lernen, offen sein. Tradition. Als Yogi fasziniert mich die jahrtausende überlieferte Lehre, die Lehrer-zu-Lehrer-zu-Lehrer Wissensweitergabe, den immerwährenden Kern und die bleibende Gültigkeit der alten Schriften. Mich als Übende als Teil dieser Tradition fühlen zu dürfen, ist eine Ehre, nie eine Selbstverständlichkeit. Menschen mit Rückgrat, mit Mut, mit Gleichmut. 

* Wenn du dich in der Meditation an einen Wunschort beamen könntest, welcher wäre das?
Kein Ort, sondern ein Zustand: Die Stille, mein Ich, das pure Selbst. Den Ort drumherum nicht mehr wahrnehmen, im tiefsten Inneren angekommen sein. 

* Die Yogawelt ist inzwischen voll von den verschiedensten Hypes – was ist für dich im Yoga wirklich wichtig?
Dogma-Freiheit und Individualität. Aber bitte: Yoga noch Yoga sein lassen. 

* "Love, Love, Love" – ein Wort, Satz, Spruch zum Schluss?
"…denn ich schulde der Welt das Lächeln in meinen Augen!"

 

hejyoga sagt:

Be good!

Ist nicht immer so einfach, an sich selbst zu denken. Es gibt scheinbar zwei Fronten: die einen denken nur an sich, sind in unseren Augen Egoisten, nahezu gefühllos, nichts hält sie auf, sie kommen immer zuerst – die anderen scheinen selbstlos, machen alles und noch mehr, als man wünscht, ordnen sich immer unter, kommen dann aber plötzlich beleidigt um die Ecke und beschweren sich, dass sie doch immer alles für andere tun und niemand etwas für sie.

Hm. 

Selbstliebe ist im Yoga ein Thema – und nicht nur dort. Schon mal hier zitiert, aber eigentlich kann man es nicht oft genug sagen: Liebe deinen Nächsten, WIE DICH SELBST. Selbstliebe ist keine Selbstverliebtheit. Selbstliebe heißt für mich, ich aktzeptiere mich genauso als einzigartigen Menschen mit einer wunderbaren Seele in mir drin, wie jeden anderen Menschen auch. Was unterscheidet uns schon? Äußerlichkeiten. Egal, ob ich nur mich oder nur die anderen liebe – diese Ausschließlichkeit ist unvollendet. Wahre Liebe kann sich nur auf alle beziehen. 

Also. 

Sei gut zu dir selbst. Nimm dich wahr, nimm dich ernst. Mach etwas, was dir wirklich gut tut. Mit Zeit. Allein. Für dich. 

Yoga Conference 2015

Es war großartig. Viele Eindrücke, Unmengen an Inspiration, Regenbögen und Einhörner, Herzmeditation, Glitter, Musik und Liebe. Yes, Love is our Religion!

Mehr folgt, Stück für Stück, nach und nach ...

Geh deinen eigenen Weg

Ich finde die Aufgaben für einen Tag, die ich meinen Yogaschülern stelle, selbst nicht einfach. Natürlich versuche auch ich, diese Aufgaben umzusetzen. Geh deinen eigenen Weg – das ist nicht an einem Tag getan. Es ist, wie so oft, ein Denkanstoß. Yoga bedeutet für mich auch Innehalten. Immer wieder den Ist-Zustand zu realisieren und zu überlegen, wie ich damit weitermache. Damit meine ich keine endlosen Grübeleien, die sich ineinander verschlingen und am Ende zu nichts führen, sondern kurze Momente der Wahrnehmung, sich nicht vom Alltag wegschwemmen zu lassen und den Weg überhaupt noch vor sich zu sehen – nicht immer nur rückblickend. 

Also denn, heute führt der Weg auf jeden Fall nach draußen :) Let the sunshine in!

Kill the Guru

Ein Wochenende voller Yoga-Stars ... Ich bin immer wieder erstaunt, wie so eine Bekanntheit entsteht ... ist es Zufall? Gezieltes Marketing? Der vorbestimmte Weg?

Nach dem ersten Tag Yoga Conference muss ich sagen: Die sind tatsächlich faszinierend und die Stunden großartig!

Aber ich merke gleichzeitig immer wieder, dass ich nicht zum Anhimmeln und Verherrlichen neige. Generell nicht zum Absoluten. Das einzig Wahre lässt mich immer zweifeln.

Natürlich gibt es Menschen, die meine Seele berühren, deren Leben und Taten ich bewundernswert finde – aber sie gleich zum Guru erklären? Ihnen überallhin folgen und jedes ihrer Worte aufsaugen? Nein.

Man könnte denken, dass diese Haltung möglicherweise egoistischen Ursprungs ist. So als könnte mir keiner was sagen. Das stimmt aber nicht. Ich höre mir nur gern mehrere Seiten an. Und ja, irgendwie suche ich natürlich für mich von allem vielleicht das Beste heraus – aber warum auch nicht? Wer sagt, dass nicht in allem ein bisschen Wahrheit steckt? Und ich strebe ja auch nicht an, selbst ein Guru zu werden und diese meine Wahrheit als die absolute zu verkünden :)

Jemanden zu finden, der dich vielleicht auf einen Weg bringt, dich ein Stück begleitet und manchmal an die Hand nimmt, ist gut. Doch am Ende musst du die Hand auch wieder loslassen und dir ständig bewusst sein: Es ist DEIN Weg. 

Ein indisches Sprichwort sagt:

find the guru * love the guru * kill the guru

Du kannst dich inspirieren lassen, ja, vielleicht auch eine zeitlang Menschen zu Gurus erklären, sie lieben und ihnen folgen, aber zuletzt musst du dich von ihnen auch wieder trennen und auf dich selbst vertrauen! Nicht mehr – und nicht weniger ... 

 

PS 1 * ... auf Empfehlung von Madhavi der Film "Kumaré" – großartig!  

PS 2 * ... zur Loslösung von seinen Gurus: der Yogalehrer der Fußballnationalmannschaft, Dr. Patrick Broome im Interview auf fuckluckygohappy!

Vorfreude

Am Wochenende findet die 11. Yoga Conference in Köln statt. Ausgerichtet wird das ganze vom bekannten Kölner Yogastudio Lord Vishnus Couch, die unter anderem auch meine Yogalehrerinnen Annette und Natascha ausgebildet haben und dessen Mitinhaber Frank Schuler uns damals in Philosophie unterrichtet hat. 

Nun waren alle meine damaligen Mitstreiter letztes Jahr schon dort – nur ich nicht. Mir war es zuviel, jedes Wochenende so ausgebucht, meine Familie kam sowieso zu kurz, und mir war es auch zu dem Zeitpunkt zuviel Input. Jeden Monat gab es neue Themen, jeden Monat ein neues Aha-Erlebnis, das erstmal verarbeitet werden musste, und im Gegensatz zu den meisten anderen hatte ich mich davor kaum mit der ganzen Yogawelt beschäftigt – nur mit Yoga an sich. Ich hatte keine Ahnung, wer die Stars dieser Konferenz waren, was für Yogastile sie unterrichten – und so hatte ich mich schweren Herzens entschlossen, zuhause zu bleiben. 

Das ist nicht leicht, wenn alle vorher schon hibbelig sind und hinterher strahlend schwärmen ... denn auch wenn ich wenig empfänglich für Gurus und Hypes bin, so haben solche Zusammenkünfte oft einen eigenen Geist, eine Stimmung, die nur in Massen entsteht, wie auf Konzerten oder für mich als Grafiker zB auch auf der Typo Berlin. Es ist ein "wir sind alle eins"-Gefühl und für den Augenblick ist einfach cool, Teil der Menge zu sein, im gleichen Rhythmus zu springen und alles andere mal außenvor zu lassen. 

Darum hatte ich damals gedacht, fährst du halt nächstes Jahr mit. Und so ist es nun auch – es sollte wohl die 11 werden, meine Lieblingszahl :) Seit zwei, drei Tagen kribbelt die Vorfreude, schaue ich immer wieder ins Programm, male Herzchen an die Yogastunden, die mein Favorit sind und bin gespannt, wie es tatsächlich sein wird. Besonders freue ich mich auch, das Wochenende mit meinen liebsten Yogis Melli und Danica zu verbringen – da ist allein die lange Autofahrt schon schön! 

Ach ja, das Motto nicht zu vergessen – es passt doch so gut zu den Themen der aktuellen Yogakurse:

Love is our religion!

Buddha Bowl

Ich liebe eigentlich jede Art von Gemüse und ich mag diese Rezepte, die eigentlich keine sind, sondern mehr Angaben in der Richtung "nimm etwas hiervon und dann noch was davon und oben drüber noch sowas und tadaaa – lecker". Wo ich den Begriff Buddha Bowl aufgeschnappt habe, weiß ich nicht – ich hab es dann gegooglet und fand sehr viele, sehr lecker aussehende Bilder mit bunten Gemüse fein arrangiert. Also: ausprobieren! 

Hängengeblieben bin ich dann bei Christina vom Happy Mind Magazine und habe ihr Rezept mit nur wenig Abwandlung (keine gertrockneten Curryblätter zu finden ...) nachgekocht – yummy! Vor allem die Soße (ich liebe Sesampaste ...) fand ich köstlich, so einfach, so gut. 

Und nun überlege ich, welche Zutaten das nächste Mal in die Schüssel kommen ... ich glaube, ich gestalte mir so ein Plakat "etwas hiervon, noch was davon ..." – das hänge ich mir dann in de Küche und suche mir jedes Mal was Neues aus – wieviele Kombinationsmöglichkeiten es wohl gibt? :)

Yin Yoga

Manchmal fühle ich mich erschlagen von all den Begriffen im Yoga. Jede Woche scheint ein neuer Trend aufzutauchen oder ich entdecke einen für mich neuen Yogastil. Vinyasa, Jivamukti, Hatha Yoga, Ashtanga, Power Yoga, Acro Yoga, Anusara ... kombiniert mit detox, slow, deep, inside, ayurveda, vegan, retreat, smoothie, challenge ... keine Ahnung was noch. Es gibt Momente, da würde ich mir am liebsten die Ohren zuhalten und schreien, es ist doch alles Yoga! Warum muss es immer einen neuen Namen bekommen? Das hat was von Marketing, von Konkurrenz, von Abgrenzung, von besonders-sein-wollen, von immer-was-Neues ... alles Dinge, die ich persönlich nicht mit Yoga verbinde, ja, die für mich im klaren Gegensatz dazu stehen.

Ich will nicht sagen, dass die einzelnen Bereiche nicht auch unterschiedlich sind und ihre Berechtigung haben – es ist nur der Hype darum, der mich zurückschrecken lässt. Mir fehlt manchmal das Liebe, Ruhige, Sanfte, Gelassene ... das: Hej, wir sind doch alles eins :)

Und dann noch Yin Yoga. Oder vielleicht besser: und dann doch Yin Yoga! 

Noch ein Begriff, noch eine Abgrenzung, wieder was Neues. Schaut man allerdings genauer (und das gilt eigentlich für alle Yogastile), findet man die Basis, die gar nicht so neu ist und die immer wieder auf den gleichen, ursprünglichen Philopsophien beruht. 

Yin und Yang hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört, das schwarz-weiße Zeichen gesehen und irgendwie Richtung Asien eingeordnet. Yin und Yang stehen für das Weibliche (yin) und das Männliche (yang), die zum einen Gegensätze bilden, sicher aber zum anderen auch ergänzen, ja, im Gleichgewicht gehalten werden sollten. Vinyasa Yoga mit seinem häufig eher dynamischen, kraftvollen Elementen steht dabei auf der Yang-Seite. Die Muskeln, die dabei gefordert werden sollen, brauchen Wärme und Energie, Herausforderung und Leistung. Yin Yoga setzt dagegen auf mehr Ruhe und Passivität und geht damit an die Meridiane (Energiebahnen) und unsere Faszien (ganz kurz: das Gewebe, welches unsere Muskeln umschließt und Verbindungen im Körper schafft). 

Es gibt immer Verfechter der ein oder anderen Richtung, die nur diese als die wahre empfinden – ich finde, es gehört zum Aspekt des Gleichgewichts, beides zu verbinden. In einer Vinyasa-Stunde lassen sich auch Yin Yoga-Elemente einbauen – oder man kann unterschiedliche Schwerpunkte setzen und so beides erleben. Wichtig für die persönliche Praxis ist es letztendlich, auf den eigenen Körper und die Bedürfnisse zu hören, was ich gerade brauche – nur, um diese innere Stimme auch wahrzunehmen, ist Yin Yoga sicher ein guter Weg! 

Wir hatten während der Ausbildung das Glück, eine wundervolle Yin Yoga Stunde mit Sina Roosen zu erfahren – zu der Zeit, wo wir eine Woche im Sauerland waren und ich mich innerlich auf Hochspannung gefühlt habe in dem Spagat zwischen Familie und Yoga, Fähigkeiten und Ego, Zielen und Möglichkeiten. Es war der richtige Moment für mich, Ruhe zu finden, in mich zu gehen, loszulassen. So war es nicht verwunderlich, dass ein paar Tränen kamen – und ich war nicht die einzige. Yin Yoga geht an die Substanz, wenn du dich darauf einlässt, und entschlackt nicht nur körperlich. 

Begründet wurde der Stil von Paul Grilley, der wiederum bei Paulie Zink diese Richtung des Yoga kennenlernte. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet zahlreiche Artikel online. Yin Yoga ist ein großes Thema :) Die Körperhaltungen unterscheiden sich erstmal wenig von den Asanas, die wir sonst praktizieren, wobei der Fokus eher auf die sitzenden und stehenden Positionen gelegt wird. Das Besondere ist, dass man einige Minuten in der jeweiligen Haltung verweilt. Dabei geht es nicht darum, sich in einem kraftvollen Armstütz auszubalancieren, sondern in oft scheinbar recht gemütlichen Varianten, gerne auch mit Kissen unterstützt, einfach zu verharren. Nach einiger Zeit entdeckt man hier aber die wahre Herausforderung des Yin Yoga ... 

Du bist mit dir und deinen Gedanken allein. 

Es ist vergleichbar mit einer kleinen Meditation oder der Vorstufe dazu. Nur du und dein Atem. Wir hatten das Thema in den letzten Wochen, diese Momente der Stille, das in sich hineinhören – eigentlich ein Weg, der genau hierhin führt, zum Yin Yoga. Diese Momente der Stille, des Haltens und Verharrens, sind wunderbar: Sie führen zu dir selbst, deiner Authentizität, geben dir Zeit, dich mit dir zu beschäftigen, die Weite in dir zu spüren und dir selbst Mitgefühl und Liebe entgegenzubringen. 

Was aber so schön klingt, kann für viele Menschen gerade in der heutigen Zeit, in der wir ständig abgelenkt werden, in Stress und Hektik leben, gar nicht so einfach sein. Schon das rein körperliche Halten der Positionen für Minuten ist eine Herausforderung. Hier kann dir dein Atem helfen, dich zu beruhigen und tiefer zu bringen. Wie auch in anderen Situationen, wenn die Gefühle in uns toben, kann ein betont ruhiger Atem und die Konzentration auf diesen auch die körperliche Ruhe fossieren und die Gedanken ordnen. Dazu kommt die Beschäftigung mit Themen, die im Alltag überlagert werden von vermeintlich Wichtigerem, die aber in uns rumoren und beachtet werden wollen. Für viele ist die Lösung Verdrängung und es geht hier auch nicht um eine psychologische Aufarbeitung, sondern vielmehr um das Bewusstwerden, dass da vielleicht etwas ist (es muss nicht so sein!) und wir das erstmal wahrnehmen, annehmen und schauen, was bei der reinen Betrachtung passiert. 

Es sind alles Aspekte, die auch im Yang Yoga, im Vinyasa oder ähnlichem, im Vordergrund stehen, auch wenn der Weg etwas anders ist. Letztendlich geht es darum, die Stille zu finden, den Geist zu beruhigen und einfach nur noch zu sein. Für mich ist Yin Yoga ein Teil meines Yoga. Ob in einer Vinyasa Sequenz, in der ich am Schluss eine Vorbeuge länger halte oder als gesamter Fokus in Abwechslung zu einer sehr dynamischen Stunde – es ist eine Bereicherung und eine Möglichkeit, mehr zu dir selbst zu finden. 

Vielleicht brauchen wir heute immer neue Namen, am Ende ist es doch – alles eins :)

Erdbeer-Schoko-Küchlein

Manche Tage sind einfach perfekt! Alles, was eher Arbeit ist, hat man am Tag vorher erledigt, und nun einfach frei für die schönen Dinge – dazu scheint die Sonne, die Luft ist frisch, die Vögel pfeifen und ein Rest Erdbeeren wartet im Kühlschrank darauf, eine kleine Köstlichkeit zu werden (nicht, dass Erdbeeren pur nicht schon köstlich genug wären, aber Abwechslung ist auch fein):

Schnell den Vorrat durchgeschaut, ein Rezept etwas abgewandelt und keine halbe Stunde später weht wunderbarer Erdbeerduft durchs Haus ...

Ein Biss zum Frühstückskaffee und der Frühsommer ist da: Süße, Frische, Frucht, Blütenduft, Bienensummen, Gras und Gänseblümchen ...

... und die Erinnerung ans Sonntagssüß mit meinen liebsten Zuckerbäckern: Nina und Julie.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, mit Süß und Sonne :)

Slow Down

Eine kleine Yogaeinheit – für zuhause, zwischendurch, für Pfingstmontag als Ersatz, für freie Tage, für abends ... nur wenige Asanas, aber doch Zeit für dich, jeder Moment ist gut, wenn du bei dir bist.

Egal wie und wann du Yoga praktizierst: Achte immer gut auf dich! Dein Atem sollte ruhig und fließend sein, mach keine abrupten Bewegungen, es sollte niemals wehtun, verlang nicht zuviel von dir, genieß auch die kleinen, einfachen Haltungen ... und: lächeln niemals vergessen :)

1 SUKHASANA (Schneidersitz)
Setz dich in einen bequemen Schneidersitz, die Hände ruhen auf den Knien, dein Rücken ist entspannt aufgerichtet. Schließ deine Augen, beobachte deine Atmung, lass deine Gedanken vorbeiziehen ... 

... wenn du magst, kannst du ein Mantra denken: einatmen = lass, ausatmen = los 

Wenn du soweit bist, öffne mit der Einatmung langsam deine Arme weit zu den Seiten, ganz leichte Rückbeuge, der Blick geht etwas nach oben ... mit der Ausatmung schließ langsam die Arme, zieh die Schultern nach vorne, umarme dich selbst, leichte Vorbeuge ... einige Male im Wechsel ... 

2 BALASANA (Kindposition)
Schieb dich nach vorne auf die Knie, öffne die Knie weit, die Füße zusammen (= V-förmig) und leg dich tief in die Kindposition. Du kannst deine Hände übereinanderlegen und deine Stirn darauf ablegen. Bleib hier für einige Atemzüge. 

3 DANDASANA (Stocksitz)
Schieb dich langsam zurück, roll dich Wirbel für Wirbel in den Fersensitz, dann setz dich ganz zurück und streck die Beine vorne lang aus. Zieh die Füße zu dir heran und stütz dich mit den Händen ab, so dass du deinen Rücken ganz lang strecken kannst. 

4 PASCIMOTTANASANA (sitzende Vorbeuge)
Dann komm aus der Stockposition langsam mit dem Oberkörper nach vorne, einatmend streck dich immer wieder lang, ausatmend geh tiefer. Wenn du deinen tiefsten Punkt erreicht hast, lass los und bleibe hier. Atme ruhig weiter ein und aus. Dann roll dich langsam wieder Wirbel für Wirbel hoch in den Sitz. 

5 SETU BANDHASANA (Brücke)
Leg dich jetzt ganz auf der Matte ab. Deine Beine aufgestellt, Füße hüftweit nah am Gesäß. Deine Arme liegen ausgestreckt neben deinem Körper, Handflächen nach unten. Roll dich mit der Einatmung mit dem Gesäß und dem unteren Rücken ein kleines Stück hoch und mit der Ausatmung leg dich wieder ab. Wiederhole diese Bewegung mit der Atmung, roll dich dabei Wirbel für Wirbel jedes Mal ein kleines Stückchen mehr hoch, bis du irgendwann deinen höchsten Punkt erreicht hast. 

... wenn du magst, bleib hier an deinem höchsten Punkt, schieb in die Füße, wölbe den Brustraum hoch und lauf die Schultern etwas enger zueinander. Leg deine gestreckten Arme unter deinem Rücken auf den Boden und verschränk die Hände. Zieh dich so noch ein wenig weiter hoch, bleibe. Atme weiter ruhig ein und aus. Dann roll dich langsam mit der Ausatmung wieder ab. 

6 – (umgedrehtes Kind)
Zieh die Knie zu dir heran und umarme deine angezogenen Beine. Schaukel von rechts nach links, von vorne nach hinten oder mach kleine Kreise für deinen unteren Rücken. 

7 VIPARITA KARANI (einfache Umkehrhaltung)
Leg dir nur eine Decke, ein Kissen oder einen Yogablock unter den unteren Rücken (Kreuzbein) und streck die Beine senkrecht nach oben, Füße wieder zur dir herangezogen. Die Arme liegen locker neben deinem Körper, Handflächen nach unten. Bleibe, schließ die Augen. 

8 – (liegender Twist)
Dann stell die Füße wieder auf, hops dein Gesäß ein kleines Stück nach rechts und leg deine angewinkelten Beine nach links auf den Boden ab. Deine Arme liegen ganz locker, leicht angewinkelt mit den Handflächen nach oben. Dein Kopf kann sich in entgegengesetzt zu deinen Beinen drehen. Bleibe, schließ die Augen. Dann wechsel die Seiten. 

9 SHAVASANA (Totenstellung) 
Zieh die Beine nochmal an, hebe jetzt auch den Kopf, mach ein kleines Päckchen, spann alles an, halte den Atem ... und dann lass los, leg dich ganz ab, ... die Beine liegen bequem breit, die Füße fallen locker nach außen ... die Arme liegen in lockerem Abstand zu deinem Oberkörper, die Handflächen nach oben ... werde ruhig, höre schöne Musik, lass deine Gedanken ziehen ... 

... wenn du magst, denke wieder das Mantra: einatmen = lass, ausatmen = los 

Werde langsam wieder aktiv, vertief deinen Atem, beweg die Finger, die Zehen, streck dich einmal und dreh dich auf deine Lieblingsseite. Kuschel dich hier nochmal ganz klein zusammen, sei ganz bei dir ... dann komm langsam zum Sitzen, lass die Augen geschlossen. 

10 NADI SHODANA (wechselseitige Nasenatmung) 
Leg Daumen und Ringfinger der rechten Hand an seitlichen Kuhlen deiner Nase, Zeige- und Mittelfinger an deine Stirn. Verschließ das linke Nasenloch, atme rechts ein ... wechsel den Verschluss, atme links aus ... atme wieder links ein, wechsel den Verschluss, atme rechts aus ... (der Wechsel findet immer nur nach der Einatmung statt) – bleib bei diesem Rhythmus und beobachte, wie deine Atmung ruhiger wird. Leg die Hände in anjali mudra an dein Herz (Handflächen aufeinander, Daumen berühren dein Brustbein), überlege dir, wofür du heute dankbar bist ... wander mit den Händen weiter zur Stirn und verneige dich mit Namaste

Wie geht es dir?

Die Aufgabe für einen Tag bestand diese Woche im Hören – auf dich, in dich hinein. Beantworten wir die Frage nach unserem Befinden nicht immer zu schnell, mit den gleichen Floskeln ("ett muss" ...)? Aber wann nehmen wir uns wirklich wahr? Spüren unseren Körper, unseren Atem, unsere Gedanken ... stille Momente

Du bist es wert, dich wieder mehr wahrzunehmen!

Stille . Herz . Du

Wann bist du still? Fühlst dein Herz schlagen? Nimmst dich wahr, so wie du bist, in deinem Sein, Gefühl, Klang?

Selten sind diese Momente, in denen wir innehalten. Wieviele davon hätte ich ohne Yoga? Wenige. Yoga gibt uns die Möglichkeit, die Chance, für einen Moment die Zeit stillwerden zu lassen, alles um uns herum unwichtig, gleichzeitig klar.

Die Zeit, die mir diesen Momenten am nächsten kommt, ist der ganz frühe Morgen. Es gibt Morgensterne und Nachteulen und ich bin ersteres. Ich liebe die Morgendämmerung, das heller werden, das Weichen des Dunkels, die klare Luft, die Frische, das Gefühl, am Anfang zu stehen, noch alles vor sich zu haben, jeden Weg gehen zu können.

Während der Ausbildung mussten wir an den Wochenenden früh los – von Duisburg bis Dortmund, Parkplatz in der Stadt suchen, rechtzeitig dasein, um nicht abgehetzt in die morgendliche Meditation hineinzuschlittern ... ich fand das wunderbar. Durch die Stadt zu fahren, wenn fast alle noch schlafen, diese Leere mit dem gleichzeitigen Wissen, nicht allein zu sein, leise Musik, die ersten zarten Worte, einen heißen Kaffee zum festhalten, vorbeirauschen in den rosablauen Himmel, voller Erwartung, was kommen mag.

Morgens bin ich bei mir. Mit mir allein, was selten ist. Meine Gedanken für mich. Ohne Worte sagen zu müssen.

Morgens fühle ich, wie es mir geht, fühle meinen Körper, vielleicht noch nicht ganz wach, vielleicht gerädert von einer Nacht mit kleinem Boxkänguru zwischen uns, fühle mein Herz, weil es so still ist, spüre die Kühle, wenn ich die Gartentür öffne, nehme die Geräusche wahr, die mich langsam aus dem Traum holen. 

Wir brauchen solche Momente. Wir sollten uns mehr fühlen, auf uns hören, in uns hineinhören. Nicht untergehen im Lärm, im Alltag. In dieser Woche wollen wir das im Yoga fokussieren, den Klang der inneren Stimme wahrnehmen – und so vielleicht auch in anderen Situationen den Weg zu uns finden. 

Bedingungslos und hingebungsvoll ...

... kann Liebe so sein? bhakti meint diese Form der Liebe zu etwas Höherem, zu Gott – aber wie schaut es in unserem Alltag aus, sind wir zu diesem absoluten Gefühl überhaupt fähig? Die Aufgabe für einen Tag war diese Woche, sich in dieser Hinsicht ein wenig auszuprobieren, Erwartungen zurückzuschrauben und nicht immer Leistung mit Gegenleistung aufzurechnen.

Es geht nicht darum, sich kleinzumachen und alles hinzunehmen, sondern vielmehr die Liebe so groß werden zu lassen, dass sie all diese Nichtigkeiten überstrahlt und wir hier unsere Erfüllung finden. Es ist einen Versuch wert :) 

Fenchel-Bulgur

Nochmal Bulgur. Ich könnte Couscous, Bulgur und Reis in allen Varianten essen. Fenchel gehörte bisher allerdings nicht so zu meinen Favoriten. Irgendwie sind wir immer aneinander vorbeigelaufen, der Fenchel und ich ...

Als Kind mochte ich kein Marzipan, überhaupt nicht, in keiner Form. Doch plötzlich, eines Tages, hatte ich Lust darauf und siehe da, es war köstlich. Ich mag es nicht in jeder Kombination, aber manchmal dafür sehr. 

Mit dem Fenchel war es gestern ähnlich. Irgendwie lachte mich ein Rezept irgendwo an, im Kopf wurde daraus etwas eigenes und am Abend schmeckte es wunderbar. 

Hier also für alle Fenchel-Liebhaber und die, die es noch werden wollen (für letztere: Keine Angst, es schmeckt nicht nach magenfreundlichem Babytee!):

Give Love

Bedingungslose, hingebungsvolle Liebe – wie Bhakti meint zu Gott oder etwas Höherem allgemein oder konkret bezogen auf die Menschen in unserem Umfeld – ist diese möglich? Erreichen wir den Zustand, in dem wir nur noch geben und nichts erwarten? Ich muss an dieser Stelle einen meiner Lehrer zitieren, den großartigen Frank Schuler von Lord Vishnus Couch Köln, der uns in der Ausbildung in Philosophie unterrichtete und soviele Impulse gegeben hat – die Worte tragen mich immer noch. In seiner unnachahmlichen Art zum Thema Liebe: 

Du haust dich raus, du schenkst dich weg.

Es ist einen Versuch wert, denke ich. Jeden Tag aufs Neue. Warum auch nicht? Wenn es nicht mehr um gewinnen und verlieren geht, nicht mehr um Erwartungen und Kategorien, sondern nur um Liebe, dann kann es nur wunderbar sein. 

Dazu meditieren wir das Mantra
Om Mani Padme Hum
in seiner vielfältigen Interpretation, hier als Mantra an das Juwel des Lotus und der Bitte, das Juwel des Herzens zu öffnen ... wunderschön gesungen von 
Wah!

Und zuletzt, auf eine andere Art herzöffnend, Give Love von McYogi!