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Langsam machen. Extra langsam. Noch langsamer. Völlig konträr zu unserem zeitgeist. Wo doch sovieles gleichzeitg möglich sein muss. Aber wo bleibt dann die Zeit für Details? Für Anmut, Grazie, Contenance?

Ich weiß, das sind ganz unterschiedliche Aspekte der Langsamkeit – und es gäbe noch soviele erwähnenswerte mehr. Doch in dieser Yogastunde ging es um langsame Bewegungen, Zeit für Ausrichtung, Anmut und Grazie im Flow – und auch um Contenance, wenn man bei einer langsam ausgeführten Haltung eher mal das Gleichgewicht verliert.

Langsam heißt nicht einfacher. Langsam heißt auch nicht automatisch entspannt. Doch ich hoffe, da sind alle am Ende angekommen. In der Entspannung. Im Fluss mit dem eigenen Atem, mit meinem Rhythmus.