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Um deinen Atem zu vertiefen, dein Lungenvolumen zu erweitern, zu Ruhe und Einklang zu kommen, kannst du damit arbeiten, Ein- und Ausatmung in einen bestimmten Rhythmus zu bringen, vielleicht später auch ein Atemverhalten einzufügen.

Aber Achtung!

Jedes Pranayama sollte sanft und sorgsam ausgeführt werden! Gerade wenn es intensiver wird, höre immer gut in dich hinein, wie es dir geht – sobald Unwohlsein aufkommt, kehre zu einer regelmäßigen ruhigen Atmung zurück.

Finde eine ruhigen Moment für dein Pranayama. Wähle deine bewusste Atmung oder Nadi Shodhana. Versuche zunächst, Ein- und Ausatmung in Einklang zu bringen. Wenn dir das schwerfällt, bleibe dabei. Ansonsten gehe einen Schritt weiter und versuche, zwischen Ein- und Ausatmung eine Atemverhaltung einzubauen. Vielleicht startest du mit dem Rhythmus 4 (ein) : 2 (halten) : 4 (aus) : 2 (halten) und steigerst dich auf 4 : 4 : 4 : 4 oder verlängerst auf 6 : 4 : 6 : 4. 

Probier dich aus, aber beobachte dich gut und verlange nicht zuviel von dir!