Elefantenhaut

Die richtige Yogamatte zu finden, ist nicht so einfach. Welche Kriterien sind wirklich wichtig, welche sind vielleicht eher Geschmackssache? Sicher eine persönliche Frage, bei jedem anders ...

Während der Ausbildung hatte ich viele schweißtreibende Stunden – da wurde es immer wichtiger, vor allem eine rutschfeste Matte für sicheren Halt zu haben. Glücklicherweise brauche ich kein besonderes Polster für meine Knie und da ich ein Freund von einer Matte-für-jede-Gelegenheit bin, wollte ich auch eine besonders dünne, reisetaugliche ...

Bei einer Freundin durfte ich die Manduka eko superlite travel mat (was für ein langer Name ...) testen und ich war direkt verliebt. Die Matte ist superdünn und faltbar! Damit passt die Matte wirklich in jede Tasche und die Oberfläche ist dazu noch die rutschfesteste, die ich bisher gesehen / getestet habe. 

Weil ich es nicht so bunt mag bei meiner Yogamatte – schließlich schaut man ja doch einige Zeit nach unten und da brauche ich einfach eine (be)ruhig(end)e Fläche und kein besonderes Design. So fiel die Wahl auf "midnight", ein ganz dunkles Schwarz-Blau. 

Vor kurzem wollte ich dann eine zweite Matte – weil ich in meinen Kursen schon mal eine Matte verleihe und weil ich auch nach einem Jahr nichts Vergleichbares für mich gefunden habe (vielleicht gibt es die Matte irgendwann nicht mehr?! Dann lieber doch eine auf Vorrat ... :) – und habe mich dieses Mal für "Thunder", ein dunkles Grau entschieden. 

Vielleicht zu trist für die oft farbenliebenden Yogis, aber es spielen ja auch immer die Gedanken eine Rolle ... und mich erinnert meine graue Matte an Elefantenhaut – so stelle ich mir vor, ich mache meine Asanas auf dem Rücken eines Elefanten, der mich dabei durch eine schöne Landschaft trägt ... das ist doch alles andere als trist, oder? :)

Bestellt habe ich die Matte übrigens hier:

www.asanayoga.de

Nette Jungs, schnelle Lieferung, gute Gedanken!