Sivananda Kekse

Kekse mag ich oft lieber als Kuchen. Das Krümelmonster in mir ... Vielleicht, weil es auch in meiner Natur liegt, kleine Lunchpakete zu packen, für unterwegs etwas dabeizuhaben, spontane Picknicks im Garten zu zaubern ... Kekse gehen einfach immer.

Die Sivananda-Kekse tauchen immer mal wieder auf, wenn Yogis Kekse backen. Die Ansprüche sind meistens ein gewisser Grad an Gesundheit (nicht zu süß und so) und am besten noch vegan. Tadaaa, erfüllen diese Kekse beides und sind obendrein noch verdammt lecker (gut, da kann man sich über gesund wieder streiten, wenn man nach dem Kurs noch mit den letzten zwei, drei Leuten die übriggebliebenen Kekse alle wegfuttert ... aber back ich ja nicht jedes Mal ...). 

Die im Internet häufig verwendete Rezeptvariante habe ich für mich ein wenig abgewandelt – fühlt euch also motiviert, das ebenfalls nach eurem Geschmack zu gestalten. So hab ich zB das Sonnenblumenöl durch Kokos- und Olivenöl ersetzt, Dinkelmehl statt Vollkorn (weil ich das gerade da hatte und das andere nicht, würde ich aber auch mit Vollkorn backen) sowie braunen Zucker in etwas geringerer Menge genommen (auch da könnt ihr natürlich jedes andere Süßungsmittel nehmen, nur mit Honig ist es dann natürlich nicht mehr vegan). 

Ach ja, und Cranberries statt Rosinen, weil ich die einfach lieber mag und die auch saftiger bleiben (da könnte ich mir aber auch Datteln oder Aprikosen gut vorstellen), Mandelmilch statt Wasser oder Sojamilch, und die doppelte Menge Kerne/Nüsse für noch mehr Knusper :) – da habe ich genommen, was da war und was ich natürlich auch gerne mag: vor allem Mandelblättchen (etwas zerdrückt), ein paar Walnüsse (grob gehackt), dazu einige Sonnenblumen-, Kürbis- und Pininenkerne.

Da die Masse durch die kernigen Haferflocken und Nüsse oft noch etwas grob bleibt und leicht auseinanderfällt, gehe ich kurz mit dem Stabmixer durch das Ganze, nur ein paar Mal, damit sich das anpürierte mit dem groben besser verbindet. Alternativ könnte man die Haferflocken vielleicht zum Teil durch zarte ersetzen und die Kerne und Nüsse feiner hacken oder einige gemahlene nehmen.

Also dann, auf zu eurer eigenen Sivananda-Keks-Variante :) Hier der Wegweiser: