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Frühstück!

Es gibt ja Leute, die entweder gerne backen ODER kochen. Ich mach beides gerne, ohne jetzt wirklich in die Tiefen zu gehen, meistens wenn möglich aus der lameng (Wie schreibt man eigentlich lameng ... ist das Wort überall verständlich oder Ruhrpottdeutsch? Für alle, die es nicht verstehen: "so aus dem Gefühl heraus", würde ich das übersetzen) ...

Fürs Backen braucht man natürlich meistens schon Rezepte und genaue Angaben, aber da muss es zumindest einfach sein – für mich. Sonntags back ich wirklich gerne Brötchen selbst, zumal ich die vom Bäcker oft wenig lecker finde. Zuviel Luft, zu trocken, zu teuer.

Oft gibt es Jette-Brötchen, hier von Fräulein Text bestens beschrieben, oder Quarkbrötchen (300 g Mehl, 1 halbes Päckchen Backpulver, 9 EL Öl, 3 EL Milch, 250 g Magerquark, 1 Ei, ca. 70 g Zucker – alles verkneten, Brötchen formen, ca. 15 Minuten bei 180° Umluft backen) – weil die so schnell gehen und sehr gut schmecken.

Aber manchmal probier ich auch was anderes, so mal diese Dinkelbrötchen:

Was soll ich sagen: Schnell, lecker, außen knusprig, innen weich, herzhaft im Geschmack, nochmal bitte! Rezept hier.

Habt einen schönen Sonntag – und immer ein feines Frühstück!

Oh She Glows!

Interessanter Name für ein Kochbuch :) Ich habe es von einer Freundin geschenkt bekommen und bisher ein wenig drin geblättert – dann kam eine andere Freundin zu Besuch, die sich vegan ernährt, und ich dachte, gute Gelegenheit, einen Kuchen aus diesem Kochbuch auszuprobieren. Außerdem wollte ich schon immer mal Gemüse in den Kuchen packen – nach diesem tollen Video ...

Ich habe mich für die Zucchini-Muffins in Kuchenform entschieden. Es war einfach und das Ergebnis sicher auch so wie gedacht ... lecker ... nur irgendwie ... fehlte mir etwas.

Deshalb musste ich leider noch eine nicht vegane Butter-Creme double-Zucker-Soße dazu zaubern ... dann war es so richtig saftig gut!

Ich glaube, als nächstes probiere ich vielleicht mal etwas Gemüsiges ... da erwartet man nicht fetten, süßen Kuchen :)

Ramen – oder Nudelsuppe 2.0

Das Thema asiatische Nudelsuppen ist noch lange nicht durch – der große Junge ist im Moment nicht einfach mit dem Essen und isst am liebsten asiatisch. Sushi, Onigiri und eben Nudelsuppen gehen immer. Und weil er sowieso mal wieder kochen wollte, habe ich ihm ein Buch geschenkt:

Sehr schön aufgemacht, Schritt für Schritt die Basics erklärt, informativ und gut umsetzbar – so das Fazit nach dem ersten Durchblättern und Suppentest. Es gab diese hier:

Wir haben alles von Grund auf selbst gemacht – Suppenhuhn gekauft, sechs Stunden Hühnerfond gekocht, abgeseiht und nochmal abgeseiht, Kansuiwasser hergestellt (gibt es hier wohl nicht, auch nicht in den kleinen japanischen Läden und großen koreanischen Supermärkten in Düsseldorf ...), Nudelteig gemacht, am nächsten Tag nach Rezept weitergekocht und Nudeln gedreht ... Hier das Ergebnis, ohne Foodstyling, dafür mit viel Hunger aufgenommen:

Die Nudeln sind noch verbesserungswürdig. Der Teig war gut, aber es lag vielleicht eher an der Nudelmaschine, dass es nicht so richtig schöne "Spaghetti" werden wollten. Dafür war die Suppe an sich grandios!!! Unglaublich geschmackvoll und fein abgestimmt – das man so gute Suppe zuhause hinbekommt, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Ich glaube, nach dem Freitag = Pizzatag wird der Sonntag vielleicht der Nudelsuppentag ...

Nachschlag Nudelsuppe

Wenig Zeit und dennoch Lust auf Nudelsuppe gehabt, keine Sojasauce im Haus, also einfach mit dem Vorhandenen drauflosgekocht – und trotzdem schmeckte es nach fernen Landen :) Nicht zuletzt die neulich im japanischen Fachgeschäft gekauften Nudeln machten Punkte (keine Ahnung, welche Sorte, ich fand einfach die Packung so schön ... :)

Darum hier die Zutatenliste, für alle Freunden des schnellen Genusses:

– 1 Glas Gemüsefond (guten! ohne Geschmacksverstärker! möglichst immer im Haus ...)
– Zitronengras (ich hatte noch zwei Stangen vom letzten Mal)
– ein großes Stück Ingwer (seeehr entscheidend für den Geschmack!!!)
– Salz, Chiliflocken (nach Belieben)
– ein paar Möhren, ein halber Blumenkohl, eine gelbe Paprika

* alles in den Topf, mit Wasser auffüllen, so eine gute Viertelstunde köcheln (bis das Gemüse bissfest weich ist)
* Zitronengras und Ingwer rausfischen

– ein paar Frühlingszwiebeln, Koriander
– ein kleine Menge Nudeln (wie man so Hunger hat, etwas quillen die noch auf)

* dazugeben, nochmal so fünf Minuten köcheln (Nudeln probieren, ich kann die Packungsanweisung ja leider nicht lesen, aber ich glaube, soviel kann man da nicht falsch machen, die waren jedenfalls perfekt, flutschig weich und nicht matschig)
Fertig! Keine halbe Stunde, Essen auf dem Tisch, Wärme für die Seele inbegriffen :)

Fernwärme

Es ist kalt. Ich mag die Kälte - wenn ich um den See jogge, wenn die Bäume zuckerweiß sind, wenn ich gemütlich am Feuer sitze ... Aber wenn ich viel am Rechner arbeite, dann friere ich, trotz Heizung, dicken Socken und selbstgestrickten Pulswärmern. Mir ist nach Suppe, aber nicht nach Fleisch, und Gemüsebrühe pur zu langweilig, also habe ich mich an einer asiatisch gewürzten Nudelsuppe versucht.

Gar nicht so einfach, ein Rezept zu finden, das nicht zu kompliziert ist, aber ohne fertiges Zeug auskommt (ich war doch erstaunt, dass auf einer Seite ein Brühwürfel als DIE authentische Geheimzutat angepriesen wurde ...). Ich habe mir schließlich aus ein paar Rezepten was zusammengesucht und statt des fertigen 5-Gewürze-Klassikers diese Mischung selbst zusammengestellt ... nur auf Sojasoße und Misopaste hab ich nicht verzichtet.

Ich bin von der Brühe sehr begeistert! Sicher kann man auf der Basis gut variieren, ein wenig Chili dazu, anderes Gemüse, Zucchini, Pak Choi, ... oder auch nur auf Wasserbasis arbeiten und auf ein Glas (guten!) Gemüsefond verzichten.

Das fein geschnittene Gemüse zum Schluß ist super - frisch und knackig! Einzig die Nudeln fand ich nicht so optimal. Ich habe Bio-Mie-Nudeln gewählt, die laut Packung nur vier Minuten ziehen sollten, dafür aber doch recht fest und wenig geschmackvoll waren ... nächstes Mal versuche ich mich vielleicht auch da an eigenen :)

Es wird Herbst!

Der September war wirklich schön und so wie es scheint, kommen auch noch ein paar Sonnentage, doch die Kälte wird spürbar und mir ist so langsam nach warmer Wolldecke und Kaminfeuer. Doch noch sträube ich mich gegen die Heizung und so musste gerade zumindest die warme Strickjacke und ein wärmendes Getränk her. Am besten gleich eins, dass auch gegen um mich herumschwirrende Erkältungsbazillen wirkt! Also habe ich alles zusammengemixt, was mir schmeckt und Wirkung hat: Kurkuma, Ingwer, Zimt ... Es schmeckt leicht bitter-scharf (was ich sehr mag und durch den Honig aufgefangen wird) und wärmt bis in die Zehenspitzen! Wer es ausprobieren mag, hier das Rezept:

PS Ich habe noch eine Prise Muskat dazugetan. Muss man aber nicht. Ich könnte mir auch noch etwas Zitrone im Tee vorstellen ... oder Vanille ... vielleicht probierst du deine eigene Mischung mit deinen Lieblingszutaten :) Kurkuma und Ingwer als Basis sind jedenfalls nicht verkehrt, beide entzündungshemmend und Abwehr stärkend!

Müsliriegel

Immer gut selbstgemacht, für unterwegs, als halbwegs gesunder Snack, fürs Kind, für mich, fürs Seelentief, für die Nussliebe :) Das Rezept irgendwann ausprobiert und inzwischen wie sovieles nur noch aus der lameng, daher war es nicht so einfach, es aufzuschreiben, aber ich würde sowieso die Selbsttüftelei empfehlen – am Ende wird es dein perfekter Müsliriegel :)

Kokos-Spinat

Klingt vielleicht erstmal komisch, ist aber seeehr lecker! Ich bin ja auch ein großer Süßkartoffelesser (ich weiß, die sind nicht jedermanns Sache :) ... Ich jedenfalls könnte diese Kombination jeden Tag essen!

Orange auf dem Teller

Orange ist zwar meine eigentliche Nicht-Lieblingsfarbe, dennoch muss ich gestehen, dass Orange im passenden Kontext großartig sein kann – so auch auf dem Teller bei der Kombination von Möhren und Orangen, Cashewkernen und Oliven. Ein leuchtendes Sommergericht (obwohl, könnte ich mir auch im Winter wunderbar wärmend denken)! Auch wenn es etwas ungewöhnlich klingen mag, es lohnt sich, dieses Rezept auszuprobieren – auch der letzte Tropfen schmeckt noch köstlich!

Morgenbrei

Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler ... dieses alte Sprichwort findet sich prinzipiell auch im Ayurveda wieder – den Start bildet in jedem Fall ein gutes Frühstück, am besten warm, was mir sehr entgegenkommt, da ich Porridge seit langvergangenen Ferien in Schweden und Irland liebe. Neben einem bekömmlichen Tagesbeginn gibt diese Mischung auch genug Energie, um bis zum Mittag vorzuhalten und den Magen erstmal in Ruhe verdauen zu lassen, bevor er mit immer neuen Snacks gefüttert werden muss (was eben im Ayurveda als sehr kontraproduktiv gesehen wird, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr).

Hier kommt meine aktuelle Mischung – allerdings kann man hier nach Herzenslust variieren! Probier verschiedene Milchsorten (Hafermilch, Reismilch, ...), zarte statt kernige Haferflocken (machen das ganze natürlich weicher, weniger bissfest), mehr / andere knackige Nüsse (Walnüsse! Mandelstückchen! Pekannüsse! ...) und verschiedenes Obst (am besten saisonal und frisch und bio und immer was anderes ... Äpfel, Bananen, (getrocknete) Aprikosen, Kirschen, ... – nur mit Südfrüchten aufpassen, die können je nach Milchkombination plötzlich alles bitter machen!

Paranuss-Rucola-Pesto

Immer wieder was neues, immer wieder bezaubernd: Deliciously Ella. Aus ihrem Blog stammt auch das Pesto, etwas für mein aus-der-Lameng-Gefühl abgewandelt, aber nur wenig, grandios köstlich, zu Nudeln, zum Brot, zum Salat, zum Gemüse ... frisch und schnell gemacht, spricht alles für den Sommer:

Indische Creme

... zum Frühstück, Mittag, Abendessen ... dieser Aufstrich schmeckt unwahrscheinlich grandios, finde ich :) Dabei sind die Zutaten simpel und auch so variabel, dass aus vegetarisch vegan werden kann. Als Basis habe ich mal Frischkäse und Schafskäse angegeben, da könnte man auch eine Sojavariante wählen oder zB auch Sojajoghurt und den Honig durch Agavendicksaft ersetzen.

Der Clou kommt erst durch die Zusätze. Die Süße der Datteln, das leicht Herbe des Olivenöls und des Kurkumas, der Crunch des Schwarzkümmels ... man merkt, die Creme ist mein Favorit – und nicht nur meiner. Bis jetzt wurde ich bei jeder Gelegenheit nach dem Rezpet gefragt, daher nun für alle, die es ausprobieren möchten, hier notiert :) Schmeckt übrigens nicht nur auf Brot, sondern auch zum Verfeinern von Gemüse zu Reis zum Beispiel ...

Ich habe noch nicht ausprobiert, wie lange sich die Creme im Kühlschrank hält – ich denke, das hängt auch von den Grundzutaten ab – aber einige Tage waren bisher kein Problem, zumal dann sowieso nichts mehr übrig sein wird ... 

Sivananda Kekse

Kekse mag ich oft lieber als Kuchen. Das Krümelmonster in mir ... Vielleicht, weil es auch in meiner Natur liegt, kleine Lunchpakete zu packen, für unterwegs etwas dabeizuhaben, spontane Picknicks im Garten zu zaubern ... Kekse gehen einfach immer.

Die Sivananda-Kekse tauchen immer mal wieder auf, wenn Yogis Kekse backen. Die Ansprüche sind meistens ein gewisser Grad an Gesundheit (nicht zu süß und so) und am besten noch vegan. Tadaaa, erfüllen diese Kekse beides und sind obendrein noch verdammt lecker (gut, da kann man sich über gesund wieder streiten, wenn man nach dem Kurs noch mit den letzten zwei, drei Leuten die übriggebliebenen Kekse alle wegfuttert ... aber back ich ja nicht jedes Mal ...). 

Die im Internet häufig verwendete Rezeptvariante habe ich für mich ein wenig abgewandelt – fühlt euch also motiviert, das ebenfalls nach eurem Geschmack zu gestalten. So hab ich zB das Sonnenblumenöl durch Kokos- und Olivenöl ersetzt, Dinkelmehl statt Vollkorn (weil ich das gerade da hatte und das andere nicht, würde ich aber auch mit Vollkorn backen) sowie braunen Zucker in etwas geringerer Menge genommen (auch da könnt ihr natürlich jedes andere Süßungsmittel nehmen, nur mit Honig ist es dann natürlich nicht mehr vegan). 

Ach ja, und Cranberries statt Rosinen, weil ich die einfach lieber mag und die auch saftiger bleiben (da könnte ich mir aber auch Datteln oder Aprikosen gut vorstellen), Mandelmilch statt Wasser oder Sojamilch, und die doppelte Menge Kerne/Nüsse für noch mehr Knusper :) – da habe ich genommen, was da war und was ich natürlich auch gerne mag: vor allem Mandelblättchen (etwas zerdrückt), ein paar Walnüsse (grob gehackt), dazu einige Sonnenblumen-, Kürbis- und Pininenkerne.

Da die Masse durch die kernigen Haferflocken und Nüsse oft noch etwas grob bleibt und leicht auseinanderfällt, gehe ich kurz mit dem Stabmixer durch das Ganze, nur ein paar Mal, damit sich das anpürierte mit dem groben besser verbindet. Alternativ könnte man die Haferflocken vielleicht zum Teil durch zarte ersetzen und die Kerne und Nüsse feiner hacken oder einige gemahlene nehmen.

Also dann, auf zu eurer eigenen Sivananda-Keks-Variante :) Hier der Wegweiser:

Ghee!

Seit wir in der Yoga-Ausbildung ein wunderbares Wochenende zum Thema Ayurveda bei Monique Buder hatten, die uns schöne Impulse gegeben hat, unser Leben mit den richtigen Lebensmitteln, Gewürzen und Ritualen zu bereichern, mache ich mir immer Ghee.

Ich kannte es vorher nicht, hatte nur den Namen schon gehört, aber nie probiert. Die Zubereitung klang jedoch so einfach und, obwohl es ja nach wie vor Fett ist, die positiven Eigenschaften so überzeugend, dass ich es ausprobieren musste.

Du nimmst einfach ein Päckchen Butter, lässt es bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und so ungefähr eine Viertelstunde leise köcheln. Man muss nicht groß umrühren, sollte aber die Butter nicht zu lange aus den Augen lassen, sonst kann das ganze anbrennen und das wäre schade. Langsam setzt sich das Milchfett ab (deutlich weiß erkennbar). Wenn die Butter langsam etwas braun wird und ein Duft von Vanille und Karamell durch die Küche zieht, dann kann alles durch ein mit einem Küchenpapier ausgelegtem Sieb in eine Schüssel gießen. Es bleibt eine goldene Flüssigkeit, die in ein sauberes, heiß ausgespültes, verschließbares Glas umgefüllt wochenlang hält. Du musst das Ghee auch nicht in den Kühlschrank stellen. Ich verwahre es im Küchenschrank, dann ist es immer schön weich (es bleibt nicht flüssig, sondern wird nach dem Abkühlen etwas fester) und bereit zum Einsatz :)

Inzwischen mache ich fast alles mit Ghee. Man kann damit gut anbraten, denn es verträgt große Hitze, aber auch Gekochtes oder Gedünstetes zum Schluss verfeinern. Ich gebe es an Gemüse, an Reis, an Nudeln und natürlich morgens an mein warmes Frühstück!

Gekauftes Ghee habe ich noch nicht getestet, aber schon von einigen gehört, dass es nicht so köstlich sein soll. Da der Aufwand wirklich gering ist – probier es einfach mal aus!

Sonne im Glas

Gerade schien die Sonne durchs Fenster. Es war so ungewohnt nach dem grauen Regen der letzten Tage. So hell und warm. Alle Sinne schienen plötzlich auf Frühling eingestellt, Vogelzwitschern war zu hören, ein Duft von frischen Blumen lag in der Luft ... Sehnsucht!

Eigentlich bin ich nicht besonders anfällig für Winterdepressionen, aber diese Woche hat es mich doch runtergezogen, das Dunkle. So ein wenig zumindest. Mag auch am Kratzen im Hals liegen, das schon wieder die nächste Erkältung ankündigt ...

Als die Sonne wieder verschwand, wollte ich so gerne etwas davon einfangen, bewahren, ein bisschen Hoffnung, dass es immer wieder Frühling wird :) Davon gibt es jetzt ein ganzes Glas voll:

... hilft sicher auch gegen das Kratzen im Hals :)

Morgenglück :)

Ich esse gerne Porridge am Morgen – oder sagen wir einfach Haferbrei. In allen Varianten, gerne mit Mandeln und Mandelmilch und Birne. Oder auch gut mit Kirschen und Zuckerzimt. Aber manchmal will ich doch Abwechslung. Eine befreundete Yogalehrerin schickte mir köstliche Breakfast Cookies – zu gut, um das Rezept für mich zu behalten:

Orientalischer Couscous

Ich wusste gar nicht genau, welche Länder alle dem Orient zugeordnet werden, aber das Internet ist da ja eine großartige Sache und so konnte ich meinen Couscous doch als orientalisch bezeichnen – wieder etwas gelernt.

Es ist wie immer ein Rezept aus der "Lameng", entstanden nach einem Gewürz von Herbaria (und nein, ich mache dafür keine Werbung und werde auch nicht dafür bezahlt – es ist mein persönlicher Geschmack, der hier getroffen wird :) – es heißt "Tajine Marrakesch".

Als ich daran roch, war mir nach Couscous, leicht scharf und süß und würzig und fein. Da man den Couscous nur quellen lassen muss, geht es ganz schnell und eignet sich wunderbar für ein spontanes Essen, wenn man hungrig ist!

Indische Linsensuppe

LInsensuppe geht immer, auch im Sommer. Das Herz braucht schließlich zu jeder Jahreszeit Liebe und Wärme! Diese Variante kombiniert Kokosmilch und Tomaten, was mir erst ungewöhnlich schien, sich aber als sehr, sehr köstlich herausgestellt hat – darum habe ich, nachdem der erste Topf leer war, die Suppe direkt nochmal gekocht :) Danke, liebe Sylle, für das Rezept und alles! <3

Buddha Bowl

Ich liebe eigentlich jede Art von Gemüse und ich mag diese Rezepte, die eigentlich keine sind, sondern mehr Angaben in der Richtung "nimm etwas hiervon und dann noch was davon und oben drüber noch sowas und tadaaa – lecker". Wo ich den Begriff Buddha Bowl aufgeschnappt habe, weiß ich nicht – ich hab es dann gegooglet und fand sehr viele, sehr lecker aussehende Bilder mit bunten Gemüse fein arrangiert. Also: ausprobieren! 

Hängengeblieben bin ich dann bei Christina vom Happy Mind Magazine und habe ihr Rezept mit nur wenig Abwandlung (keine gertrockneten Curryblätter zu finden ...) nachgekocht – yummy! Vor allem die Soße (ich liebe Sesampaste ...) fand ich köstlich, so einfach, so gut. 

Und nun überlege ich, welche Zutaten das nächste Mal in die Schüssel kommen ... ich glaube, ich gestalte mir so ein Plakat "etwas hiervon, noch was davon ..." – das hänge ich mir dann in de Küche und suche mir jedes Mal was Neues aus – wieviele Kombinationsmöglichkeiten es wohl gibt? :)

Erdbeer-Schoko-Küchlein

Manche Tage sind einfach perfekt! Alles, was eher Arbeit ist, hat man am Tag vorher erledigt, und nun einfach frei für die schönen Dinge – dazu scheint die Sonne, die Luft ist frisch, die Vögel pfeifen und ein Rest Erdbeeren wartet im Kühlschrank darauf, eine kleine Köstlichkeit zu werden (nicht, dass Erdbeeren pur nicht schon köstlich genug wären, aber Abwechslung ist auch fein):

Schnell den Vorrat durchgeschaut, ein Rezept etwas abgewandelt und keine halbe Stunde später weht wunderbarer Erdbeerduft durchs Haus ...

Ein Biss zum Frühstückskaffee und der Frühsommer ist da: Süße, Frische, Frucht, Blütenduft, Bienensummen, Gras und Gänseblümchen ...

... und die Erinnerung ans Sonntagssüß mit meinen liebsten Zuckerbäckern: Nina und Julie.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, mit Süß und Sonne :)