Frühling!

Nu isser da :)

Ich finde, Jahreszeiten sind eine gute Erfindung und gehöre damit nicht zu den vielen Sonnenanbetern, die am liebsten das ganze Jahr 30° im Schatten hätten. Weihnachten unter Palmen? Och nö. Es muss auch nicht das perfekte Winterwunderland sein, aber kälter und dunkler bitte gerne. Und gerade dann, wenn ich denke, jetzt war es aber lang genug kalt und dunkel, dann, ja dann kommt der Frühling!

Wenn dann alles so schön blüht und man sich ans nur-Shirt-ohne-Jacke-Gefühl gewöhnt hat, könnten die Temperaturen noch ein wenig höher wandern (wobei mir 25° bei blauem Himmel reichen, aber so kleinlich will ich mal nicht werden) und die Sommerfrische kommen. Nach ein paar Wochen habe ich dann auch nichts gegen fallende Blätter und gemäßigte Herbststürme, bis es dann wieder dunkel werden darf.

Aber jetzt, hier, heute: Frühling!

Und damit ihr nicht denkt, ihr seid plötzlich beim Wetterdienst gelandet, noch ein Frühlingsyogapranayama zum Schluss: die Löwenatmung! Beim Einatmen das Gesicht zusammenziehen, als hätte man in eine Zitrone gebissen, alles verknittert, spitz und die Augen geschlossen – und dann mit einer großen, hörbaren (!) Ausatmung alles rauslassen, Augen weit aufreißen, Mund noch weiter und die Zunge am weitesten herausstrecken! Das ein paar Mal wiederholen ... mit der Einatmung sich zitronig schütteln bei dem Gedanken an Wintermäntel und Frostbeulen – mit der Ausatmung alles Kalte und Dunkle rauslassen, Platz schaffen für den Frühling, Sonne, Wärme, Licht!