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>> mixtape 6.17

Die letzten Wochen waren voller musikalischer Eindrücke, so dass die neue favourite 11 nicht auf sich warten lässt wie die letzte, sondern schon rauf und runter gespielt werden kann. Lustigerweise sorgen die Männer in meinem Haushalt für neuen Input, obwohl nicht unbedingt Yoga liebend und übend, machen sie sich doch immer wieder Gedanken über Musik dazu und was soll ich sagen, sie haben ein Ohr dafür, was ich liebe und was passt. Manchmal waren es einzelne Songs, ein anderes Mal eine ganze CD, die mich klanglich begleitet und in mein Yoga mit einfließt.

Das bereits hier vorgestellte Lied "Rendezvous" von Bender & Schillinger finde ich wirklich wunderschön – die weiteren Songprojekte gefallen mir auch, sind aber nicht so tragend emotional, wie eben dieses eine, wobei "Mountains and Valleys" sich auch langsam einhört. Ich denke, diese Band sollte man weiter verfolgen.

"Rain Clouds" von Acardian Wild klingt auch an Sommertagen, "Without Yesterday" von No King . No Crown zieht mich immer wieder mit und in die Band Half Moon Run aus Kanada werde ich mich definitiv noch weiter einhören, hier schon mal vorgestellt mit "Full Circle".

Hab Freude an Neuem! :)

1. Three Weeks . A Tale of Golden Keys
2. Red Stains . Honig
3. Upper/Lower Water Course . Garda
4. Without Yesterday . No King . No Crown
5. Shiver . Lucy Rose 6. Northern Sky . The Green Apple Sea
7. Rendezvous . Bender & Schillinger
8. Tiny Dancer . Poems For Jamiro
9. Rain Clouds . The Arcadian Wild
10. No Fixed Abode . Mitch James
11. Full Circle . Half Moon Run

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listen to: Bender & Schillinger

I am
I am
afraid to meet myself when I'm old
I am afraid to meet someone else than I thought

From there I can see how my past was strong on a string
But from here I can feel how the fear demands to begin
From here I can see if my future is hollow and save
I can only ask for the following day to be on my site

I am
I am
afraid to meet myself when I'm old
I am afraid to meet someone else than I thought

And now it's time, to take my life in my own hands
And not to wait till life takes me by the hand

And now it's time to decide if the pain should rain over my life
And I know that all this will take time

I am
I am
afraid to meet myself when I'm old
I am afraid to meet someone else than I thought

I am
I am
afraid that be in afraid is a sin
because it makes me wait forever for my life to begin

I don't wanna wait till forever for my life to begin

Rendezvous

>> mixtape 5.17


Manchmal muss es laut sein. Oder zumindest mitreißend. Es bleibt ein wenig BritPop, schwingt herüber in den Mai und ergänzt sich mit anderem. Let there be love – for music!

1. Let There Be Love . Oasis
2. I started a Joke . The Wallflowers
3. The Poet . Hello Piedpiper
4. The Drugs Don’t Work . The Verve
5. Divers & Submarines . Passenger
6. All Flowers in Time . Jeff Buckley
7. The Magic . Joan As Police Woman
8. High Hopes . Kodaline
9. Cinderella . Mando Diao
10. Supermassive Black Hole . Muse
11. No Tommorrow . Ors

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Ist schon wieder fast zwei Monate her, soll aber nicht unerwähnt bleiben, denn es war ein wirklich schöner Abend. Hier eine ausführliche Kritik dazu.

Für mich war es das erste Mal dear reader live. Die Songs sind von Natur aus nicht alle so, dass man sofort mitgeht oder -singt, da sie schon mit einiger Komplexität komponiert sind, aber dennoch kam viel gute Stimmung rüber und hat mich im Nachhinein dazu gebracht, die CD nochmal mit anderen Ohren zu hören – eine zeitlang nonstop :)

Fazit: Nichts für schnelle Eingängigkeit, dafür gibt es immer wieder neue Facetten zu entdecken und so bleibt die Musik länger frisch und wunderbar!

>> mixtape 4.17

Meine offizielle Liebe: BritPop! Ich glaube, es wurde mir mit den Beatles in die Wiege gelegt, ich kann nicht anders. Bei bestimmten Gitarrensounds und Akkordkombis geht mein Herz auf. The Verve fand ich großartig. Einige Sachen von Oasis (nicht alle). Und ja, Mando Diao, zumindest die älteren Platten, gehören für mich auch unbedingt dazu. Darum ist diese Playlist ein Geschenk für mich (yep, ich weiß, dass nicht alles von den 11 unter die Kategorie BritPop fällt, strenggenommen, aber für mich ergänzen sich die Songs wunderbar :) – yeah – yeah – yeah!

1. Bitter Sweet Symphony . The Verve
2. Tattva . Kula Shaker
3. Bad Actor . Calc
4. Bubbletrees . We Invented Paris
5. Violet! . Jerry Messersmith
6. Little By Little . Oasis
7. Tomorrow Tomorrow . Elliott Smith
8. She Bangs the Drums . The Stone Roses
9. It’s A Shame About Ray . The Lemonheads
10. Songbird . Oasis
11. Kingdom & Glory . Mando Diao

>> mixtape 3.17

In meiner Ausbildung hatten wir bei unserer sehr musikaffinen Yogalehrerin aus Dortmund eine Stunde mit Musik aus diversen Tarantino-Filmen, großartig. In meinen eigenen Stunden habe ich diese Idee für ein Shiva-Thema (düster, düster :) aufgegriffen – und diesen März für mich zuhause nochmal reaktiviert. Ich mag die Songs sehr, ob zum Yoga oder im Auto zum mitsingen ...

1. After Dark . Tito & Tarantula
2. Freedom . Anthony Hamilton
3. She’s Not There . The Zombies
4. Son Of A Preacher Man . Dusty Springfield
5. Street Life . Randy Crawford
6. True Detective Theme . L’orchestra Cinematique
7. Girl, You’ll Be A Woman Soon . Urge Overkill
8. Who Is He . Bill Withers
9. Didn’t I Blow Your Mind This Time . The Delfonics
10. I Got A Name . Jim Croce
11. Lonesome Town . Ricky Nelson

>> mixtape 2.17

Der Februar ist für mich irgendwie einer der schwierigsten Monate. Kein Weihnachtstüdelü, keine Sehnsucht nach Klarheit im Kontrast, eher grau, verregnet, matschig. Umso mehr braucht man (mindestens) 11 im Februar, die deine Stimmung tragen und heben, es kuschelig werden lassen oder doch ein Lächeln zaubern, je nachdem.

Auch, wenn ich es mir eigentlich für eine Sommer-11 aufheben wollte, das Intro von La La Land habe ich einfach zu häufig diesen Monat gehört, als das es auf dieser Liste fehlen dürfte. Ansonsten war es eher ruhig und steigerte sich nur langsam, aber es wird. Frühlingsgefühle dürfen langsam blinzeln :)

1. Every Traveled Road . Scott Matthew
2. A Step You Can't Take Back . Keira Knightley
3. No More . Eddie Vedder
4. In Dreams . Ben Howard
5. Another Day Of Sun . La La Land
6. If You Go . Passenger
7. The Light . Regina Spektor
8. Cocoon . Jack Johnson
9. Snow . Lisa Hannigan
10. Ode . Scott Matthew
11. So Petty So Pathetic . Dear Reader

>> mixtape 1.17

Meine favorite 11 im Januar – wie eigentlich immer am Anfang des Jahres ist mir nach Frische und Klarheit, Ruhe, Natur, back to the roots, sowas in der Art. Dabei war eine Neu/Wiederentdeckung: Ben Howard. Ich hatte das Album (Every Kingdom) schon seit einiger Zeit, irgendwann gehört, nicht so richtig reingefunden, nochmal aufgelegt und nun bekomme ich es nicht mehr aus dem Kopf. Manche Songs brauchen ihre Zeit und den richtigen Moment, dafür bleiben sie dann oft für länger ... Das neuere Album (Where We Were) ist noch nicht im Herzen angekommen, aber ich gebe ihm nun auch noch eine zweite Chance. In jedem Fall darf Ben zweimal in die Playlist :) Was sonst noch dabei war:

1. Bottle Up and Explode! . Elliott Smith
2. Young as the Morning Old as the Sea . Passenger
3. Graveyard . Feist
4. Books from Boxes . Maximo Park
5. Seasons . Neil Halstead
6. Breathe . Alexi Murdoch
7. Smaland . Giant Rooks
8. Black Flies . Ben Howard
9. First Day Of My Life . Bright Eyes
10. Slow Moves . José González
11. Gracious . Ben Howard

La La Land

Ich bin nicht wirklich ein Musicalfan. Ich mag zwar "Hair" und "Jesus Christ Superstar", die alten Sachen halt, aber das war es dann auch schon fast. Mir kommt es auch so vor, als wenn es sich immer und immer wiederholt, die lachenden Gesichter, die gleichen Tanzschritte, die aufputschende Musik, in einem Höhepunkt gipfelnd ... genauso fängt eigentlich La La Land an. Stau in Los Angeles, plötzlich steigen die Menschen aus ihren Autos, fangen an zu singen, zu tanzen, natürlich auch auf den Autodächern, alle sind total gut drauf, ... und ich fand es wunderbar. Der Regisseur, Damien Chazelle, auf dessen Konto schon der großartige Film Whiplash geht, beschreibt sein neustes Werk als ein Treffen zwischen Gene Kelly und Thelonious Monk – das trifft es ziemlich gut.

Es ist ein wenig Magie, Sternefunkeln, Leichtigkeit und auch Traurigkeit in diesem Film. Man fühlt sich inspiriert, auch wenn man nicht spontan Jazzpianist oder Schauspieler werden will. Und doch lässt der Film den Glauben an die Kreativität, an die Liebe, auch wenn sie vielleicht kein Happy End haben mag, an die eigenen Stärken und Träume, egal, ob die Welt sie mitfeiert, und ein Lächeln am Ende.

Man möchte den Kinosaal mit einem leichten Tanzschritt verlassen, kann sich einfach nicht aufregen, über trödelnde Menschen in der Schlange, und würde sich nicht wundern, wenn alle singend nach Hause gingen.

Der Soundtrack läuft bereits in meinem Auto und da kann ich laut mitsingen. Hört ja keiner :)

>> sounds like christmas

... und noch ein Nachtrag – oder Vortrag für diese Weihnachten, wie man es sehen will – meine favorite playlist für kalte Wintertage und etwas andere Weihnachtslieder (OK, eins von Michael Bublé ist auch dabei ... eins!). Die gesamte Liste für Heiligabend war vier Stunden lang, lief im Zufallsmodus zu Kaffee, Bescherung, Abendessen, Gemütlichkeit und hat das ganze wirklich wunderbar begleitet. Hier nun 11 (es bleibt meine Lieblingszahl) ausgewählte:

1. As The Snowflakes Fall . Smith & Burrows
2. Jenseits der Stille . Niki Reiser
3. Coventry Carol . Sufjan Stevens
4. Peace . Ajeet Kaur
5. For The Stars . Anne Sofie von Otter & Elvis Costello
6. Cold December Night . Michael Bublé
7. Winter . Joshua Radin
8. Julhymn . Fjarill
9. Grensen . Ketil Bjørnstad
10. Now Winter Comes Slowly . Sting
11. Prelude . George Winston

Von den meisten gehen die gesamten Alben zu Weihnachten, allerdings würde ich bei Sufjan Stevens ("Silver & Gold" – 5! Discs!) erstmal reinhören ... nachdem ich "Carrie & Lowell" wirklich gerne immer wieder ganz und gar höre, fand ich die geballte Weihnachtsauswahl doch etwas gewöhnungsbedürftig und habe mir am Ende nur sieben Songs rausgepickt. Wem "Coventry Carol" zu klassisch ist, könnte sich vielleicht nochmal "Christmas In The Room" anhören, auch schön! Vom Titel her super, allerdings auf die Länge gesehen schon strange: "Christmas Unicorn" :)

(Ich dachte, mein Weihnachtsknäcke sieht fast aus wie CDs ... das wäre ein passendes Motiv ... vielleicht)

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Jedes Jahr wieder, nur im Dezember, dafür immer und immer ...

Es gibt so Abende ...

... die sind einfach wunderschön. Es stimmt alles. Die Menschen, die Umgebung, das Essen, der Wein, die Musik. Solche Abende muss man aufnehmen, ganz und gar, da ist kein Platz für Fotos, das Auge muss ungefiltert Eindrücke sammeln. So kann ich nichts zeigen, nur erzählen ...

Ego, Me & You, eigentlich seit dem ersten Ton zu meinen Favoriten zählend, spielten letzten Sonntag im Le Chat Noir, dem Bristo, in dem ich die Band vor einem Jahr zum ersten Mal gehört habe. Seitdem ist dank crowdfounding ihre CD erschienen und es war ein Fest, die Songs nochmal live zu hören, statt überrascht wie beim ersten Mal nun geliebt und mitsingend. 

Ich finde nach wie vor, dass diese Band etwas eigenes geschaffen hat, eine Art der heiteren Melancholie, wunderbar harmonierende Klänge in Instrument und Stimme – immer wieder empfehlenswert und hoffentlich mit Fortsetzung!

Darüberhinaus möchte ich aber hier auch gerne Reklame machen – für dieses wunderbare Lokal, Bistro, Weinstube, wie man es nennen mag – Le Chat Noir!

Der Besitzer führt es mit Liebe, das spürt man in der schlichten und so gemütlichen Einrichtung, im Kulinarischen und besonders in der Auswahl der Weine ... es ist köstlich, es ist liebevoll, es war ein perfekter Abend!

Dankbarkeit, diesen Abend in meine Erinnerungen aufnehmen zu dürfen. 

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Immer wieder zufällig gehört, endlich gekauft, nun im Auto und den ganzen Tag ... und zum Yoga, yeah!

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Komm mit mir mit, wir gehen
Irgendwo hin und dann
Schauen wir hoch und sehen
Uns die Wolken an

Ich nehme dich bei der Hand
Und ziehe dich hinter mir her
Ich frage mich, warum fällt es so schwer
Ich glaube, du willst nicht mehr

Ist dein Wesen 
Für alle so schwer zu lesen 
Wenn ich's nicht verstehen kann 
Wie fühlt sich's für dich denn an 

Und wenn du dann gehst
Schau ich dir nach
Schau wie das Ende verdreht
Was der Anfang versprach 

Das Wetter wird wieder
Wolkig bis heiter
Die Wolken ziehen weiter

Ni, die Wolken ziehen Dauerschleifen durch meinen Kopf, wunderschön, rosarot. Danke, dass du da bist. Immerimmer.

Melancholie

Die Band Ego, Me & You hatte ich durch Zufall entdeckt und hier bereits mehrfach vorgestellt. Nun ist endlich das Album fertig und war gestern frisch in meiner Post – und seitdem in meinem Ohr. 

Die Musik, die Melodien, ja, diese gewisse Melancholie trifft mich einfach jedes Mal aufs Neue. Ich mag den Klang, die Stimmen, die Atmosphäre ... eine sympathische Ruhe, eine gewisse Traurigkeit vielleicht sogar, aber nichts, was runterzieht, nur entspannt. 

Es lohnt sich, reinzuhören! Das ganze Album!

Yoga mit Joris

Gestern abend war ich mit einer Freundin beim Joris-Konzert in der KuFa Krefeld. Es war großartig!!!

Vorband waren die Giant Rooks, ein sehr, sehr schöner Auftakt, wirklich talentierte Jungs, die es wert sind, mal reinzuhören!

Joris selbst war einfach nur sympathisch. Seine Worte, sein Gesang, seine Band, seine Show – abwechslungsreich zwischen Tanzen, Rock, leisen Tönen, Reggae, HipHip, SingerSongWriter, ... die Songs gaben sich in allen Varianten und das Publikum ging mit. 

Nach dem Konzert, als sich der Saal schon gut geleert hatte, kam die Band noch dazu, ließ Fotos mit sich machen, unterschrieb Karten und Shirts, war einfach da. Bis zum Schluss: sympathisch!

Warum überhaupt Yoga mit Joris?

Zum einen dachte ich nach Joris Ansprache zu Beginn, ja, der könnte auch eine Yogastunde einleiten. Wir sollten alle die Augen schließen, unseren Nebenmann/frau in den Arm nehmen, den Boden unter uns fühlen, einfach da sein, ankommen ... :) 

(Kleine Randnotiz und ein weiterer Sympathiepunkt: Er meinte, dann könne man auch nicht mit den Handys rumknipsen, wenn man den Nachbarn umarmt, und die könnten sowieso mal in der Hosentasche bleiben, damit man tatsächlich da ist und den Augenblick feiert! Leider blieben diese Worte bei vielen Fans ungehört ... ich weiß nicht, warum Konzerte heutzutage irgendwie nur noch durch die Linse des Mobilfons erlebbar scheinen – ich hab lieber ungefiltert hingeschaut und daher ist der Beitrag auch ohne Bild :)

Auch zwischendurch fand Joris immer wieder Worte, die sehr ansprachen. Den Mut zu haben, die eigenen Weg zu gehen. Bewusst zu sein, dass wir hier in einer guten Umgebung leben, in der wir die Chance haben, uns auszuprobieren und das zu tun, was wir wirklich wollen. Vieles mehr.

Zuletzt auch Yoga, weil mir auf Konzerten immer wieder bewusst wird, wie egoistisch Menschen handeln können, sei es der 2-Meter-Mann, der sich gnadenlos vor einen stellt, oder der Mädelsclub nebenan, der beim leisen Lieblingslied rumgackern muss ...

Ein Konzertbesuch erfordert von mir Toleranz, Empathie und Fokussierung :) Yes, Yoga hilft ...

... und mein Herz schlägt!

Es war ein Feuerwerk! Danke Joris!

Mach dir selbst ein Geschenk!

Ich schenke gerne. Manchmal mag ich das Schenken sogar lieber, als das Beschenkt werden. Am schönsten ist es vielleicht, wenn Geben und Nehmen einander die Hand reichen …

Vor einiger Zeit habe ich von einer neuen jungen Band berichet, die mich mitten ins Herz getroffen hat – Ego, Me & You. Sie finden den richtigen Ton im wahrsten Sinne und das Konzert war ein wunderbarer Abend. Drei Lieder kann man bereits auf der Internetseite kostenlos downloaden. Aber alle an dem Abend waren wunderbar ... 

Darum mach mit beim Crowdfunding – und dir selbst ein Geschenk! 

Es gibt Dinge, die sind einfach so schön, die dürfen nicht untergehen. Weil auch kleine Sachen wachsen sollen, weil Mainstream nicht alles sein kann, weil da viel Liebe drin steckt und weil bald Weihnachten ist :)

Erzähl es weiter, mach es bekannt, sing es hinaus in die Welt!

Danke!

Augen auf!

Direkt nochmal Musik ... Joris hatte ich vor einiger Zeit schon mal mit "Herz über Kopf" vorgestellt, nun hat mich das ganze Album "Hoffnungslos Hoffnungsvoll" gepackt (danke, Nina!). Ich bin immer wieder fasziniert, wie man so wundervoll mit Worten umgehen kann ... und dazu diese schöne, raue Stimme ...

Da ich mich gerne zu leicht melancholischen Liedern hingezogen fühle, ist sein eigentlich erster Song "Im Schneckenhaus" gerade in Endlosschleife in meinem Ohr ... geht nie ohne Tränen ... allein der Satz "bin verloren im Sein" ... wer nicht ...

Wenn's am schönsten ist und du nichts mehr vermisst, dann mach die Augen auf.

Ein Plädoyer für ein Leben im Augenblick, für mehr Zufriedenheit und Liebe. Augen auf – Ohren auch. 

digging shelters

Ja, ich möchte mich verkriechen, manchmal vor dieser Welt, aber gerade am liebsten einfach so, mit dieser unendlich wunderbaren Musik. Einzelne Songs hatte ich mal im Vorbeigehen gehört, aber wirklich entdeckt erst kürzlich: Neil Halstead. Die Songs des Albums "Palindrome Hunches" laden tatsächlich dazu ein, sich einen Unterschlupf zu graben, sich einzuhüllen in diese warme Stimme, eingekuschelt dahinzutreiben ...

I wanna be the one you love. 
I wanna be the smile in your world.
The start of something beautiful
In this lonely world

Es klingt alles so schön, so beruhigend, so weich ... brauchen wir das nicht gerade jetzt? Eigentlich immer?