Kinderyoga

... womit es begann. Eine Ausbildung zum Yogalehrer ist nicht nur eine Wunsch-, sondern auch eine Preisfrage. Das war mit ein Grund, warum ich mich damals erst für die Ausbildung zur Kinderyogalehrerin entschieden hatte.

Eine wichtige Info dazu an dieser Stelle mal so eingeschoben: Unabhängig, ob man Erwachsene oder Kinder unterrichten möchte, gibt es zur Zeit hier keine Verpflichtung, ein Yoga-Zertifikat zu erwerben. Mit anderen Worten, jeder kann sich Yogalehrer nennen. Ich finde das ehrlich gesagt schwierig und zum Teil sicher auch wenig verantwortungsvoll, wenn man sieht, wie intensiv die Arbeit mit den Schülern sein kann. (Daher sollte jeder, der Yoga-Unterricht nehmen möchte, sich überlegen, wie wichtig ihm die Ausbildung seines Lehrers ist und ggf. nach einen Zertifikat fragen.)

Für mich wäre es nicht in Frage gekommen, Yoga ohne Ausbildung zu unterrichten. Für Kinderyoga gibt es unterschiedliche Angebote, meistens über zwei oder drei Wochenenden. Ich habe mich damals mit einer Freundin für das Seminar bei Thomas Bannenberg entschieden, der auf diesem Gebiet sehr bekannt ist und diese Ausbildung unter anderem in Düsseldorf anbietet. 

Vorab hatte ich ein wenig die Befürchtung, es würde sehr esotherisch, warum auch immer ich das dachte, und sicher irgendwie "weichgespült", weil es ja für Kinder sein sollte ... umso mehr hat mich der Workshop überrascht. Es war vor allem erstmal einfach nur lustig! Selten habe ich soviel gelacht, wie an diesen beiden Wochenenden – und dabei wirklich viel gelernt.

Auch wenn sich mein Kinderyoga-Unterricht inzwischen weiterentwickelt hat und zu einer eigenständige Sachen geworden ist, mehr beeinflusst von Musik, Ritualen und Elementen aus dem Erwachsenenyoga ... (was ja sicher auch das Ziel ist, so eine Ausbildung kann immer nur Initiator sein) ... hat Thomas, der ein großartiger Lehrer ist, eine sehr gute Grundlage vermittelt und damit die Basis für diese Weiterentwicklung geschaffen!

Ein Buch, das ich ab und zu mal in den Unterricht mitnehme, ist "Yoga mit Babar", meinem geliebten Elefanten aus der Kindheit :) Babar macht hier eigentlich alle wichtigen Asanas vor, das ganze wird in eine kleine Geschichte eingebunden und am Ende sieht man die Elefantenfamilie auf ihren Reisen auch unterwegs Yoga machen – Yoga in New York, sage ich nur :)