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give me fire

In der Montagsstunde widmen wir uns dem oft eher ungeliebten und vernachlässigten Zentrum unserer Energie, der Körpermitte. Mit dem Fokus auf Bauch und unteren Rücken, in den Asanas auf Twists, werden wir das innere Feuer ein wenig schüren. Let it burn :)

be yourself

Für die erste Schnupperstunde am Mittwoch beschäftigen wir uns mit unseren Zielen – und genießen dann einfach das Glück, Yoga zu machen, sich zu bewegen, vielleicht schon ein kleines Gefühl von Flow, Bewegung und Atmung einswerden zu lassen ... Es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern einfach so gut, wie es jetzt gerade geht und vielleicht die eigenen Ansprüche und Ziele nicht zu hoch zu setzen. 

Mehr Lächeln :)

shine on

Lass dein inneres Licht strahlen, hinaus in die Welt.

Die Montagsstunde ist dem Licht, dem Strahlen, dem Scheinen gewidmet. Der Gedanke, dass in uns ein unzerstörbares, liebevolles Licht erstrahlt, eine Seele, die uns trägt, geborgen hält und uns die Möglichkeit gibt, gut und gütig mit dieser Welt umzugehen, in dieser Welt zu leben und zu handeln, hat etwas sehr tröstliches. 

Lege deinen Fokus heute darauf, dieses Licht in dir zu fühlen und dich selbst hinauszustrecken, mit deinem Körper zu strahlen und dieses Licht in die Welt scheinen zu lassen. 

om namah shivaya gurave, satchidananda murtaye, nishprapancaya shantaya, niralambaya tejase

Ich verbeuge mich vor dem Licht, dem Göttlichen, dem Guten in mir, vor Shiva, dem wahren Lehrer. Diese innerste Essenz in mir ist die Wahrheit, Bewusstsein und Glück(seligkeit). Sie ist immer da, niemals abwesend, immer präsent und tief erfüllt von ewigem Frieden. Sie ist frei von jeglichen weltlichen Bedürfnissen, Ängsten, Konkurrenzdenken, Egomanie. Die innerste Essenz ist von Natur aus frei und funkelt in einem überirdischen göttlichen Glanz wie die Sonne.

(Das Mantra findest du hier wunderschön gesungen von Manorama.)

be a peaceful warrior

Das nächste Stundenthema sind die Kriegerpositionen. Ein wenig verwunderlich ist es schon auf den ersten Blick – Krieger und Yoga?

Wie das genau zustande gekommen ist, konnte ich nicht herausfinden, aber ein Blick in die Geschichte Indiens zeigt, dass gerade zur Zeit von Pantanjalis Yogasutra, einem Grundstein des Yoga, die Krieger sehr mächtig waren. Yoga sucht sich seine Vorbilder in der Umgebung – daher finden sich auch soviele Tiere unter den Asanas – warum dann nicht auch Krieger?

Sie sind stark, kraftvoll, mutig und mächtig, stehen fest und klar mitten in der Schlacht, sind bereit alles zu geben ... setze ich diese Eigenschaften nicht für Negative, für die Vernichtung und Zerstörung, sondern für das Gute, den Frieden und die Liebe ein, dann ist nichts falsch daran, ein Krieger zu sein!

Fühl dich in den Krieger-Asanas, in unserem Flow, im Einklang mit dir und deinen Stärken – und gib dich dabei dem Moment, dem Guten, der Liebe hin.