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Das Ajna-Chakra, der Punkt auf unserer Stirn, unserer drittes Auge, lässt uns nach innen schauen. Intention, die Stimme in uns, das Gefühl, welches uns manchmal vermeintlich spontane Entscheidungen treffen lässt und doch vielleicht nur der Ausdruck einer langen Reise ist.

Die Yoga-Ausbildung war für mich so eine Entscheidung – scheinbar spontan, fast von einem Tag auf den anderen, eine Probestunde Vinyasa in einem Studio und schwupp, Vertrag unterschrieben, angemeldet. Doch es kam nicht plötzlich, es war schon so lange in mir und kam einfach an zu diesem Zeitpunkt zum Vorschein. 

Vielleicht ein Grund, mehr auf das, was wir Intuition oder Bauchgefühl nennen, zu hören – es ist selten ein plötzlicher Sinneswandeln, sondern viel mehr etwas, dass ganz lange unter der Oberfläche geschwimmert hat und nun endlich strahlen möchte!

Was bringt uns im Yoga zu diesem Punkt? Mehr Ruhe, mehr Fokus, mehr Innehalten. So ging es diese Mal ohne Ansage durch die Sonnengrüße, alleinige Konzentration auf den eigenen Atem, den individuellen Flow, weiter ins beruhigende Nadi Shodana und schließlich in die Stille, die Meditation ...